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Die Magie der Tattwas  - Teil 6 von 6
von Dr. Friedrich Demolsky

Rhythmus und Schwingungszustaende der Tattwas

Erinnere Dich daran, dass fuer den Menschen 5 Tattwas wirken: das Haupt-Tattwa AKASHA (Aether) und die 4 Tattwas VAJU (Luft), TEJAS (Feuer), APAS (Wasser) und PRITHIVI (Erde).

Die Schwingungen dieser Tattwas beginnen an allen Orten der Welt bei Sonnenaufgang und werden alle 24 Minuten von der Schwingung des jeweils naechsten Tattwas abgeloest, so dass nach Ablauf von 2 Stunden (120 Minuten) der Zyklus der Schwingungszustaende aller 5 Tattwas (5 x 24 Minuten = 2 Stunden) durchlaufen ist.

Im Moment des Sonnenaufganges schwingt AKASHA fuer genau 24 Minuten und wechselt dann zur VAJU-Schwingung.

Diese wechselt ihrerseit nach 24 Minuten zur TEJA-Schwingung, welche dann nach 24 Minuten von der APAS - Schwingung, und nach weiteren 24 Minuten von der PRITHIVI – Schwingung abgeloest wird. Nachdem PRITHIVI wiederum 24 Minuten geschwungen hat, beginnt der Schwingungszyklus dieser 5 Tattwas von vorn, das heisst wieder mit AKASHA.  

Allein daraus erhellt, dass sich nicht alle Menschen auf dieser Welt zur gleichen Zeit in der selben Tattwa-Schwingung befinden. Die Sonne geht an unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen Zeiten auf.

Es ist fuer den Magier, der tiefer in die Geheimnisse der Tattwas eindringen will, wichtig, den genauen Zeitpunkt des Sonnenaufgangs an jenem Ort zu kennen, an dem er sich befindet bzw arbeitet.

Falls Du die Zeit des Sonnenaufganges an Deinem Wohn- oder Aufenthaltsort nicht kennst, dann kannst Du Dich auf der Webseite der US-Navy darueber informieren.

Hier ist die URL:

 http://aa.usno.navy.mil/data/docs/RS_OneYear.php

Beachte: Die sog. Sommer- und Winterzeit ist in diesem Berechnungsschema nicht beruecksichtigt. Du musst also - je nach dem - entweder eine Stunde zum Ergebnis hinzu- oder wegzaehlen, wenn Du den genauen Sonnenaufgang Deines Ortes berechnen willst.  

Es gibt aber auch einen anderen Weg, um heraus zu finden, in welchem Tattwa Du Dich gerade befindest.

Nimm dazu einen Spiegel und halte diesen unmittelbar unter Deine Nase, wenn Du ausatmest.

Betrachte nun die Form des Kondensats, das sich beim Ausatmen auf dem Spiegel gebildet hat! Wenn das Kondensatbild gleichmaessig aus beiden Nasenloechern kommt, befindest Du Dich in einer AKASHA - Schwingung. Diese ist von primaerer Wichtigkeit, weil sich alle weitern Schwingungen im Zeitablauf daran anschliessen und sich so ermitteln lassen.

Befindest Du Dich im Schwingungszustand von AKSHA, dann solltest Du darin mit nichts Weltlichem beginnen. Nur spirituelle Aktivitaeten wie Meditation u.a. sind waehrend der Schwingung des AKASH-Tattwas angebracht. In dieser Zeit soll man also alle weltlichen Aktivitaeten unterlassen und auch keinen Talisman, Amulett oder Heilstein anlegen.

Das bedeutet aber nicht, dass Du alle 24 Minuten oder alle 2 Stunden den Talisman oder den Heilstein wechseln solltest! Es bedeutet bloss, dass der Beginn des Anlegens eines solchen Heilsteins etc nicht in eine AKASHA – Schwingung fallen soll.

Die anderen Tattwa-Schwingungen erkennst Du daran, dass Du nur aus einem Nasenloch den Spiegel anatmest.

Du kannst auch in der Form des Kondensates Deiner Atmung auf dem Spiegel erkennen, welche Tattwa-Schwingung zu einer gegebenen Zeit vorherrscht.

Die Kondensatform von VAJU (Luft) wird spitzig-rund sein, jene von TEJAS (Feuer) spitzig, APAS (Wasser) rund, und jene von PRITHIVI (Erde) wird eckig sein.

Es sei abschliessend erwaehnt, dass es sich bei dieser Artikelserie bloss um eine Einfuehrung handelt.

Wenn Du tiefer in diese hochinteressante Materie eindringen willst und alle Moeglichkeiten der magischen Tattwa-Arbeit kennen lernen moechtest, von der Heilung bis hin zur Zukunftsvorhersage, dann sei hier auf die in Teil 1 dieser Serie genannte Literatur, insbesondere auf Israel Regardies Werk 'The Golden Dawn’ verwiesen.
 

 


 



 
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