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Der Balian - Schamane und Magier - Teil 1 von 2
von Dr. Friedrich Demolsky

Wie man auf Bali Schamane wird

Wir erwähnten bereits die Repräsentanten schamanischer Tradition und Magie auf Bali: den Balian und den Dukun. Die erste Bezeichnung entstammt der balinesischen Sprache, dem Bali, zweitere ist der Landessprache Bahasa Indonesia entlehnt. Die Bezeichnung 'Balian' stellt einen Gattungsbegriff dar. Es gibt sohin verschieden Gruppen von Schamanen auf der Insel, die so bezeichnet werden.

Baliane sind traditionelle Heiler oder Schamanen, bisweilen aber auch gefürchtete Magier. Ihre Tätigkeiten beziehen sich im allgemeinen auf das Heilen, auf Séancen, in denen sie als spirituelle Medien fungieren, und auf die Prophezeiung (Divination).

Im besonderen werden aber die Fähigkeiten mancher Baliane auf diesem 'zauberhaften' Eiland auch noch zu ganz anderen Zwecken eingesetzt. Dabei geht es teils um die Abwehr magischer Flüche von einer solchen Person, die einer gezielt gegen sie gerichteten, magischen Attacke ausgesetzt ist, teils aber auch um die schwarz-magische Durchführung einer solchen Verwünschung.

Ich werde immer wieder gefragt, wie man denn auf Bali Schamane werde. Nun, dazu ist einer der nachfolgend skizzierten Wege zu beschreiten:

a) Tradierung:

Balinesische Schamanen haben ihre Kenntnisse teils von einem Familienmitglied erworben, welches zu Lebzeiten selbst die Funktion eines Balians ausgeübt hatte. Damit sind sie einer sittlichen Regel gefolgt, wonach zumindest ein Familienmitglied eines balinesischen Schamanen nach dessen Tod die spirituelle Funktion des Verstorbenen als Balian fortzusetzen hat. Wird dieses Sittengesetz missachtet, dann brechen über die betreffende balinesische Familie regelmäßig zahlreiche Krankheits-, Unfalls- und Unglücksfälle herein, die erst dann ganz plötzlich ein Ende finden, wenn jener Tradition entsprochen wurde.

b) Spirituelle Suche:

Teils haben sich aber die auf Bali praktizierenden Schamanen aus eigenem Antrieb auf eine spirituelle Suche begeben und bewusst an der Ausbildung ihrer schamanischen Fähigkeiten gearbeitet. Dabei haben sie ihren Willen durch monatelang andauerndes Puasa (Fasten) geschult, haben während dieser Zeit die heiligen Lontars (Bücher mit heiligen Texten auf Palmblättern geschrieben) studiert und nächtelang in entlegenen Berg- oder einsamen Dschungeltempeln meditiert. Sie haben Zwiesprache mit ihren Göttern und den Dämonen gehalten, deren Zahl auf Bali Legion ist. Ida Sang Hyang Widhi Wasa, dem obersten göttlichen Prinzip des balinesisch-hinduistischen Pantheons, wurden während dieser spirituellen Suche unzählige Gebete und Opferungen dargebracht, auf dass ER einen Teil seiner Kraft und Macht in sie einströmen lasse, und sie damit zu schamanischer Heilung und Divination befähigen möge.

c) Berufung:

Ein weiterer Teil der Anwärter auf den Status eines balinesischen Schamanen hat seine Fähigkeiten ganz plötzlich und unerwartet, während einer langwierigen, meist lebensbedrohenden Erkrankung erworben (Berufungskrankheit).

Während einer ernsthaften Erkrankung befindet sich der Mensch bisweilen in einer Situation, die uns an Agonie erinnert. Seine Lebenskräfte ziehen sich aus dem fiebergeschüttelten Körper zurück, und das 'Silberband', wie es in manchen esoterischen Geheimorden des Westens genannt wird, das auch diesen geschwächten Körper noch immer an das Allbewusstsein anschließt und auf diese Weise am Leben erhält, wird während der akuten Phase der Erkrankung - wie beim Vorgang des Sterbens - immer dünner. Der Dahinsiechende hat dabei lebhafte Träume und Visionen, die sich mit lichten Intervallen abwechseln. Er spricht dabei meist wirr, in unverständlichen oder unzusammenhängenden Satzfragmenten.

Beim Eintritt des Todes 'reißt' diese 'Silberschnur', und die fluidale Verbindung zwischen Körper und Bewusstsein wird dadurch irreversibel abgebrochen; beim Leichnam treten daher binnen kurzer Zeit die ersten Anzeichen der Verwesung und des progressiven Zerfalls auf. Gerade dieser Vorgang tritt natürlich im Falle der Genesung eines Todkranken nicht ein. Vielmehr nimmt diesfalls der Bewusstseins- und Lebensstrom, der seit alters von Hellsichtigen als silberfarbiges Band ('Silberschnur') wahrgenommen wird, in seiner Breite und Dichte wieder zu, wobei auch der geschwächte Körper zunehmend erstarkt.

Es ist ein sehr bekanntes Phänomen, dass Nahtoderlebnisse beim Betroffenen oftmals einen umfassenden Persönlichkeitswandel auslösen können. Das weitere Leben nimmt nach der Gesundung des Todkranken ganz plötzlich und unerwartet eine radikale Wende, die sowohl vom Betroffenen selbst, als auch von seiner vertrauten Umgebung als eine Art Neubeginn oder 'Wiedergeburt' erlebt und interpretiert wird.

Und genau das geschah auch bei jenem Teil der Baliane, bei denen das Durchleiden einer schweren Krankheit die innere Erfahrung der Gewissheit ihrer Berufung zum Schamanen ausgelöst hat.

Nachdem dieser 'Ruf' einmal vernommen und akzeptiert wurde, unterwerfen sich die derart 'Auserwählten' meist einer weiteren Ausbildung bei einem bereits erfahrenen Balian. Der 'Boden' wurde ihnen durch 'göttliche Fügung' bereitet: ihre 'Kanäle' sind 'gegraben' - die synaptischen Verbindungen in ihrem Zentralnervensystem sind hergestellt. Ab nun werden die künftigen Baliane und Dukuns meist durch persönliche Unterweisung mit den Techniken und Methoden der auf Bali geübten schamanischen Praxis vertraut gemacht.
 

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